AAB begrüßt Masterplan für Tirols Fachberufsschulen und Berufsschülerheime
Positiv bewertet AAB-Landtagsabgeordnete Iris Zangerl-Walser den von der Tiroler Landesregierung beschlossenen Masterplan für die Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime. Bis 2035 sollen rund 200 Millionen Euro in die Modernisierung der Schul- und Heiminfrastruktur investiert werden.
„Wer über den Fachkräftemangel spricht, muss auch darüber sprechen, unter welchen Bedingungen unsere Fachkräfte von morgen ausgebildet werden. 200 Millionen Euro für moderne Berufsschulen und Berufsschülerheime sind daher eine Investition in die jungen Menschen und zugleich in den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Tirol“, erklärt Zangerl-Walser.
Der Masterplan sieht schrittweise Sanierungen, Modernisierungen und Erweiterungen vor. Neben modernen Werkstätten und Unterrichtsräumen stehen insbesondere Digitalisierung, Energieeffizienz sowie zeitgemäße Lern-, Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen im Mittelpunkt. Rund 750 bestehende Heimplätze sollen modernisiert und 20 zusätzliche Plätze geschaffen werden.
Für Zangerl-Walser ist insbesondere die langfristige Perspektive entscheidend: „Eine hochwertige Lehrausbildung besteht aus zwei starken Säulen: engagierten Ausbildungsbetrieben und einer modernen schulischen Ausbildung. Wenn wir junge Menschen für eine Lehre gewinnen wollen, müssen beide Bereiche attraktiv sein. Ein moderner Arbeitsplatz im Betrieb und eine zeitgemäße Berufsschule gehören zusammen.“
Positiv hebt Zangerl-Walser auch die Einbindung der Sozialpartner hervor. Ein neuer Berufsschulbeirat soll die weitere Entwicklung begleiten.
„Die duale Ausbildung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Arbeitsmarktes. Unsere Lehrlinge verdienen Ausbildungsbedingungen auf der Höhe der Zeit, vom ersten Tag ihrer Ausbildung bis zum Lehrabschluss. Mit dem Masterplan wird dafür eine langfristige Grundlage geschaffen“, so Zangerl-Walser abschließend.
Share: