1.047 offene Lehrstellen zeigen Bedeutung gezielter Fachkräfteausbildung

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten des AMS Tirol für Oktober 2026 zeigen trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eine weitgehend stabile Entwicklung. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 5,5 Prozent und damit deutlich unter dem Österreichschnitt von 7,3 Prozent. Gleichzeitig ist die Zahl der Beschäftigten um rund 1.000 Personen gestiegen. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften nimmt zu: Mit 7.014 offenen Stellen wurde ein Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. 

„Der Tiroler Arbeitsmarkt beweist auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten mit erheblichen globalen Verwerfungen seine Widerstandsfähigkeit. Dass die Beschäftigung weiter wächst und die Arbeitslosenquote stabil bleibt, ist sicher ein erfreuliches Signal für unseren Wirtschafts- und Arbeitsstandort. Dennoch dürfen wir nicht übersehen, dass die Zahl der Arbeitslosen leicht gestiegen ist. Unser oberstes Ziel muss bleiben, möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu bringen und bestehende Arbeitsplätze langfristig abzusichern“, ordnet heute Tirols AAB-Landesobmann Jakob Wolf die aktuellen Arbeitsmarktdaten des AMS Tirol politisch ein.

Besonderen Handlungsbedarf sieht Wolf bei der Ausbildung und Qualifizierung. Derzeit stehen in Tirol 1.047 offene Lehrstellen 534 Lehrstellensuchenden gegenüber. „Diese Zahlen zeigen deutlich, wie wichtig die duale Ausbildung und die gezielte Förderung unserer Fachkräfte von morgen sind. Wir müssen junge Menschen für eine Lehre begeistern, berufliche Weiterbildung stärken und dafür sorgen, dass offene Stellen rasch mit qualifizierten Arbeitskräften besetzt werden können. Denn gut ausgebildete Fachkräfte sind die Grundlage für einen starken Wirtschaftsstandort und sichere Arbeitsplätze in Tirol“, stellt Wolf fest.

„Mehr denn je zeigt sich, dass die Einführung der Lehrlingskoordination des Landes Tirol im Rahmen der Tiroler Fachkräfteoffensive eine richtige und zukunftsweisende Entscheidung war. Sie ist eine wichtige Investition in die Fachkräfte von morgen und damit in die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels gilt es, diese erfolgreiche Initiative konsequent weiterzuentwickeln und gezielt auszubauen“, sagt AAB-Landesobmann Jakob Wolf abschließend.

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