Der Ministerrat in Wien hat soeben die Einführung der Aktivpension beschlossen. Für Tirols AAB-Landesobmann Jakob Wolf ist das ein wichtiger und längst überfälliger Schritt: „Die Aktivpension ist ein echtes Leuchtturmprojekt und eine langjährige Forderung des ÖAAB. Es ist ein starkes Signal an all jene Arbeitnehmer, die auch im Alter aktiv bleiben und ihre Erfahrung weiterhin einbringen wollen.“
Mit dem neuen Modell werden gezielt Anreize geschaffen, über das gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaus im Erwerbsleben zu bleiben. Im Zentrum stehen dabei steuerliche Entlastungen sowie eine deutliche Reduktion der Sozialversicherungsbeiträge. So ist künftig unter anderem ein steuerlicher Freibetrag von bis zu 15.000 Euro jährlich vorgesehen, zusätzlich entfällt der Dienstnehmerbeitrag zur Pensionsversicherung für Erwerbstätige im Pensionsalter.
„Wer bereit ist länger zu arbeiten, soll dafür auch entsprechend belohnt werden. Die Aktivpension sorgt dafür, dass Leistung sich auszahlt und mehr vom eigenen Einkommen bleibt. Das entspricht genau dem zentralen Leitgedanken der Volkspartei, dass sich Leistung wieder lohnen soll. Gleichzeitig profitieren Wirtschaft und Gesellschaft von der Erfahrung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, so Wolf.
Auch im Hinblick auf den demografischen Wandel sieht der AAB Tirol die Maßnahme als wichtigen Baustein: „Unsere Gesellschaft wird immer älter, umso wichtiger ist es, die Potenziale älterer Menschen aktiv zu nutzen. Die Aktivpension schafft dafür die richtigen Rahmenbedingungen und stärkt unseren Arbeitsmarkt nachhaltig.“
Abschließend betont Wolf: „Mit dieser Reform wird nicht nur eine zentrale Forderung des ÖAAB umgesetzt, sondern auch ein klares Bekenntnis zu Leistung, Eigenverantwortung und Generationengerechtigkeit abgegeben.“
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