AAB-Tirol fordert: Endlich höheres Kilometergeld und höhere Diäten

Grüne müssen ihre ideologische Blockadehaltung beim Kilometergeld beenden

AAB-Landesobmann Jakob Wolf betont, dass eine Erhöhung des Kilometergeldes eine Frage der Fairness ist. Schon vor der Krise war das Kilometergeld nicht mehr kostendeckend und hat zu einer finanziellen Belastung jener geführt, die ihr Privatfahrzeug für dienstliche Zwecke nutzen. „Das amtliche Kilometergeld von derzeit 42 Cent wurde seit 15 Jahren nicht mehr angepasst, während sich die Treibstoffkosten in dieser Zeit verdoppelt haben. Zudem sind auch die Mautkosten gestiegen und in vielen Gemeinden wurden gebührenpflichtige Parkzonen eingeführt. Aus diesen Gründen ist eine Erhöhung in diesem Bereich dringend notwendig“, so AAB-Obmann Jakob Wolf.

Wolf fordert Grünen-Landessprecher Gebi Mair auf, bei seinen Parteikollegen auf Bundesebene vorstellig zu werden, damit diese endlich ihre Blockadehaltung bei der Erhöhung des Kilometergeldes beenden: „Der ideologisch aufgeladene Kulturkampf der Grünen gegen das Auto darf nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen werden. Tausende Menschen warten dringend auf diese Erhöhung, um der Teuerungswelle entgegenzuwirken“.

Weiters kritisiert Wolf, dass auch die Reisekostenvergütung seit 2002 nicht mehr angepasst wurde. In fast allen Branchen sei das Reisen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer wichtiger geworden. Dienstreisen seien für Unternehmen oft unverzichtbar.  Eine Dienstreise sei oftmals für das Unternehmen unerlässlich. Das Tagegeld und Diäten können zwar für Dienstreisen von der Steuer abgesetzt werden, aber die Sätze blieben in den vergangenen Jahren gleich. „Der AAB setzt sich daher dafür ein, dass die Tagessätze nicht nur alle paar Jahre angepasst, sondern regelmäßig erhöht werden“, so AAB-Chef Wolf abschließend.

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