Tirols AAB-Landesobmann Jakob Wolf und VP-Sicherheitssprecher LAbg. Christoph Appler begrüßen ausdrücklich die von Innenminister Gerhard Karner angekündigten Anpassungen beim neuen Polizei-Dienstzeitmodell. Die Erkenntnisse aus dem laufenden Probebetrieb und die konkreten Verbesserungsvorschläge der FCG-Personalvertretung werden in die weitere Erprobung einfließen und sollen bereits ab November berücksichtigt werden.
„Wir haben von Tiroler Seite bereits vor Monaten klar gesagt, dass diese Reform nochmals überarbeitet werden muss. Entscheidend ist, dass sie in der Praxis funktioniert und für unsere Polizistinnen und Polizisten keine Verschlechterungen bringt. Gleicher Aufwand muss auch künftig gleichen Lohn bedeuten. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass Innenminister Gerhard Karner die Rückmeldungen aus der Praxis ernst nimmt und konkrete Nachbesserungen vornimmt“, betont Tirols AAB-Landesobmann Jakob Wolf.
Die Vorschläge der Personalvertretung (FCG / KdEÖ) beruhen auch auf persönlichen Dienststellenbesuchen und Gesprächen mit Polizistinnen und Polizisten in den Probebezirken. Zu den nun aufgegriffenen Punkten gehören insbesondere die freiwillige Beibehaltung von 24-Stunden-Diensten in geeigneter Zahl, eine Verkürzung des Vorplanungszeitraums für Dienstpläne von drei Monaten auf einen Monat sowie eine spätere Fertigstellung der Dienstplanung für den jeweiligen Folgemonat.
VP-Sicherheits- und Exekutivsprecher Christoph Appler sieht darin eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges: „Eine Testphase ist genau dafür da, Probleme im Echtbetrieb zu erkennen und anschließend zu korrigieren. Die Polizei muss dann verfügbar sein, wenn die Bürgerinnen und Büger sie brauchen. Gleichzeitig brauchen unsere Polizistinnen und Polizisten genügend Flexibilität, planbare Freizeit und vor allem die Sicherheit, dass die Reform nicht zu finanziellen Einbußen führt.“
Besonders positiv bewerten Wolf und Appler, dass Innenminister Karner den Dialog mit der Personalvertretung fortsetzen will. „Eine Reform dieser Größenordnung kann nur gemeinsam mit jenen funktionieren, die täglich auf unseren Polizeiinspektionen und auf der Straße für unsere Sicherheit sorgen. Die jetzt angekündigten Änderungen sind wichtige und richtige Schritte. Wo weitere Anpassungen notwendig sind, muss auch weiterhin nachgebessert werden“, so Wolf und Appler abschließend.
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