Wolf fordert Prüfung der CO₂-Belastung bei Heizöl

AAB-Landesobmann Jakob Wolf unterstützt die Forderung der Arbeiterkammer Tirol nach raschen Maßnahmen angesichts der stark gestiegenen Heizölpreise. Nach Angaben der AK haben sich die Marktpreise zuletzt in Richtung zwei Euro pro Liter bewegt. Besonders betroffen seien Familien, Pensionistinnen und Pensionisten sowie Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen.

„Die von der Arbeiterkammer aufgezeigte Preisentwicklung ist für viele Tiroler Haushalte eine enorme finanzielle Belastung. Wer mehrere tausend Euro auf einmal für eine Tankfüllung aufbringen muss, spürt diese Entwicklung unmittelbar im Haushaltsbudget“, erklärt Wolf.

Unterstützung findet bei Wolf insbesondere die Forderung von AK-Präsident Erwin Zangerl, die Belastung durch die CO₂-Bepreisung zu überprüfen. „Hier ist die Bundesregierung gefordert, rasch zu handeln. In einer Phase massiv gestiegener Energiepreise muss jede zusätzliche staatliche Belastung auf den Prüfstand. Gerade in ländlichen Regionen können viele Menschen ihre bestehende ÖL-Heizung nicht von heute auf morgen austauschen. Diese Haushalte brauchen eine realistische Perspektive und dürfen in einer außergewöhnlichen Hochpreisphase nicht überfordert werden“, so Wolf.

Neben der Abgabenbelastung müsse auch die Entwicklung der Marktpreise genau beobachtet werden. Die AK fordert hier mehr Transparenz bei der Preisbildung und eine Überprüfung außergewöhnlicher Raffineriemargen.

Wolf: „Wenn internationale Beschaffungskosten wieder sinken, muss diese Entlastung auch bei den Konsumentinnen und Konsumenten ankommen. Transparente Preise und funktionierender Wettbewerb sind gerade bei einem Grundbedürfnis wie dem Heizen besonders wichtig. Bei Heizöl und Treibstoffen darf nicht wieder das bekannte Raketen-und-Federn-Prinzip gelten: Steigende Kosten werden wie eine Rakete an die Konsumenten weitergegeben, sinkende Preise kommen hingegen nur wie eine Feder bei ihnen an.

Bestehende Unterstützungen, wie der Heizkostenzuschuss des Landes Tirol seien wichtig. Bei einer derart außergewöhnlichen Preisentwicklung sei es aber legitim, zusätzliche Entlastungsmöglichkeiten zu prüfen. „Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass Heizen für die Menschen in Tirol leistbar bleibt“, so AAB-Chef Wolf abschließend.

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