Mehr Netto für Mehrarbeit!

AAB-Chef KO Jakob Wolf und NR Margreth Falkner begrüßen heutigen Nationalratsbeschluss: Mehr Netto für Mehrarbeit – Steuerbegünstigung für Überstunden und Sonn-/Feiertagsarbeit gesetzlich abgesichert

Ein großes Anliegen des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (AAB) wird nun gesetzlich abgesichert: Der Nationalrat hat heute mit den Stimmen der Regierungsparteien (gegen FPÖ und Grüne) die Fortführung der Steuerbegünstigung für Überstundenzuschläge sowie die steuerfreie Behandlung von Sonn- und Feiertagsarbeit beschlossen. Für das Jahr 2026 wird der monatliche Freibetrag für Überstundenzuschläge mit 170 Euro festgelegt; zugleich wird gesetzlich klargestellt, dass das Entgelt für Sonn- und Feiertagsarbeit wieder steuerfrei ist. Diese Steuerbefreiung war infolge eines Urteils des Bundesfinanzgerichts entfallen.

„Das ist ein wichtiger und längst notwendiger Schritt nach unserer klaren Maxime: Leistung muss sich wieder lohnen. Der heutige Beschluss bringt mehr Netto vom Brutto für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und gleichzeitig mehr Planungssicherheit für unsere Betriebe“, freut sich AAB Tirol-Landesobmann KO Jakob Wolf.

Auch Tirols Nationalrätin Margreth Falker begrüßt die Entscheidung: „Dass Mehrarbeit wieder stärker honoriert wird, ist ein wichtiges Signal für Leistungsbereitschaft und Wertschätzung – gerade in arbeitsintensiven Branchen. Wer mehr leistet, soll auch spürbar mehr im Börsel haben.“

Der AAB Tirol betont, dass das Tourismusland-Tirol von dieser Regelung besonders profitiert: „Gerade im Tourismus fallen in der Hochsaison oft zusätzliche Stunden an, genauso wie in der Industrie, wenn Auftragsspitzen abzuarbeiten sind und Sonderschichten notwendig werden. Mit der gesetzlichen Klarstellung schaffen wir Fairness für jene, die fest anpacken, wenn andere frei haben“, so Wolf und Falker.

Abschließend unterstreicht der AAB Tirol: „Diese Regelung ist ein konkreter Beitrag zur Anerkennung von Arbeit und Einsatz. Sie stärkt die Kaufkraft, sorgt für mehr Gerechtigkeit bei Mehrarbeit und hilft auch dem Wirtschaftsstandort Tirol.“

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