AAB-Wolf zu Fiskalrat-Vorschlag: „Pendler bestrafen ist definitiv ein Irrweg beim Klimaschutz“

Mit scharfer Kritik reagiert heute Tirols AAB-Landesobmann Jakob Wolf auf den kürzlichen Vorschlag des Fiskalrats, sogenannte „klimaschädliche Subventionen“ wie Pendlerpauschale und Pendlereuro abzuschaffen. „Dieser Vorschlag kommt vollkommen zur Unzeit und geht völlig an der Lebensrealität der arbeitenden Menschen vorbei. Gerade jetzt, wo viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund der internationalen Krisen –vom Ukraine-Krieg bis zu den Spannungen im Nahen Osten– massiv unter steigenden Energie- und Treibstoffpreisen leiden, will man ihnen auch noch die Pendlerförderung streichen“, kritisiert Wolf.

Für den AAB-Landesobmann wäre eine Abschaffung ein Schlag ins Gesicht jener Menschen, die jeden Tag früh aufstehen und oft lange Wege zur Arbeit auf sich nehmen: „Hunderttausende Arbeitnehmer sind auf das Auto angewiesen, weil es gerade im ländlichen Raum in Tirol oft keine realistische Alternative gibt. Wer ihnen jetzt Pendlerpauschale und Pendlereuro streichen will, fällt genau diesen fleißigen Menschen in den Rücken.

Besonders kritisch sieht Wolf den politischen Effekt solcher Vorschläge: „Statt ständig neue Belastungen zu diskutieren, sollte endlich darüber gesprochen werden, wie wir Arbeitnehmer entlasten können. Die Pendlerpauschale ist kein Privileg, sondern ein notwendiger Ausgleich für jene Menschen, die unser Land täglich am Laufen halten.“

„Für uns gilt: Leistung muss sich lohnen. Wer arbeitet und Verantwortung übernimmt, verdient Unterstützung, nicht neue Belastungen“, so Tirols AAB-Chef abschließend.

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